Blutegel-Therapie

Der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis)

Eine alte Heilmethode

Der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis)
Der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis)

 

Die Blutegeltherapie ist eine sehr alte Heilmethode. Es gibt Hinweise, dass schon in der Steinzeit Menschen auf diese Weise behandelt wurden. Heute noch werden Blutegel bei vielen Naturvölkern zur Heilung von Krankheiten eingesetzt.

Aber nicht nur bei primitiven, sondern auch bei kulturell höher entwickelten Völkern wurde die Blutegeltherapie angewendet. Die Blutegeltherapie wurde eine allgemein anerkannte und vielseitig genutzte Heilmethode.

“Weniger gefährlich, ja sehr heilsam, ist der Blutegel, auch Schröpfkopf genannt, wenn er in größerer Zahl angewendet werden soll. Er findet sich häufig bei Geschwulsten und Entzündungen. Er sauft, wie manche Menschen, so lange, bis er nicht mehr kann.”

Wilhelm Busch
Quelle: “Der medizinische Blutegel”, Prof. Dr. Konrad Herter; Verlag: DIE NEUE BREHM-BÜCHEREI

 

Indikationen von A bis Z

 

Die Behandlung des Blutegels ist stets begleitend zu verstehen. Das gesundheitliche Problem ist immer ganzheitlich zu lösen! 

  • Abszesse: Auch wenn der Blutegel die Hautoberschicht über dem eitrigen Herd eines Abszesses nicht immer durchdringt, schaffen es die Inhaltsstoffe des Blutegelspeichels (Saliva), die Nekroseflüssigkeit schneller abtransportieren zu lassen. So kann gesundes Gewebe rascher nachwachsen.
  • Arthritis: Da der Blutegel die Qualität der Synovia (Gelenkschmiere) verbessert und zudem entzündungshemmend wirkt, kann eine akute entzündliche Arthroseerkrankung mittels Blutegeltherapie sehr gut behandelt werden. Die Zellen in den unterschiedlichen Geweben eines Gelenkes werden durch die Behandlung wieder besser ernährt und die Beschwerden lassen nach.
  • Arthrose: Durch die schmerzlindernde Wirkung einer Blutegelbehandlung kann die Arthrose auch im fortgeschrittenen Stadium günstig beeinflusst werden. Da die Schmerzen reduziert werden, kann das betroffene Gelenk physiologischer bewegt werden. Verknöchern die Gelenkpartner bereits, wird dies zwar durch den Blutegel beschleunigt, allerdings ist das dann steifere Gelenk schmerzfrei.
  • Ataxie: Ataxie ist ein Oberbegriff für verschiedene Störungen der Bewegungskoordination. Dies kann ganz unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen haben. Wahrscheinlich wirkt die Blutegelbehandlung bei Ataxien durch die Entzündungshemmung und den verbesserten Zellstoffwechsel positiv.
  • Bandscheibenvorfall (Diskopathie): Bestehende Entzündungen und Schwellungen infolge eines Bandscheibenvorfalls heilen durch den Einsatz des Blutegels schneller ab. So können durch den geschaffenen Raum Entspannung und Schmerzlinderung erzielt werden.
  • Blutohr (Othämatom): Bei einem Blutohr tritt eine Ansammlung von Blut zwischen der Haut und dem Knorpel der Ohrmuschel auf. Ursache hierfür ist beim Hund meistens heftiges Kopfschütteln aufgrund einer Ohrenentzündung oder –Verletzung. Durch den natürlichen Aderlass und die gerinnungshemmende Wirkung der Saliva des Blutegels kann das Blutohr therapiert werden.
  • Eitrige Wunden: Blutegel setzen sich besonders gern auf eitrige Wunden, die oberflächlicher als Abszesse sind. Die Entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung des Blutegelspeichels sorgt für eine rasche Heilung der angeregte Blutfluss reinigt den Eiterherd.
  • Ekzeme: Diese Entzündungsreaktion der Haut mit Hautrötung, Bläschenbildung, Nässen, Schuppen und Krustenbildung lässt sich oft mit nur einer einzigen Therapiesitzung mittels Blutegeln erfolgreich behandeln.
  • Entzündungen: Man unterscheidet akute und chronische Entzündungen. Beide sind mit Blutegeln erfolgreich zu behandeln.
  • – Akute Entzündungen: Die Versorgung mit frischem Blut wird durch den schneller abfliessenden venösen Strom gefördert, wodurch Druck und Hitze der akuten Entzündung rasch nachlassen.
  • Chronische Entzündungen: Die vermehrte Zufuhr frischen Blutes regt die Zellregeneration an, zudem werden der Lymphstrom und der venöse Abfluss angeregt.
  • Furunkel: Wie alle eitrigen Prozesse sprechen Furunkel auch sehr gut auf die Blutegelbehandlungen an. Die tiefen Kanäle der entzündeten Haarfollikel werden durch die Wirkung des Blutegelspeichels gereinigt und heilen ab.
  • Gelenkdegeneration: Da bei dieser Erkrankung die Strukturen von Knochen und / oder Gewebe bereits verändert oder „abgenutzt“ sind, kann auch eine Behandlung mit dem medizinischen Blutegel keine Heilung versprechen. Dadurch werden aber die Beweglichkeit des Gelenkes durch die Schmerzlinderung und die gründlichere Versorgung des Stützgewebes verbessert.
  • Gelenkgallen: Der Blutegel fördert den venösen Abfluss und den Lymphstrom und ist daher bei dieser Krankheitsform eine gute Behandlungsmöglichkeit. Es sollten allerdings mehrere Behandlungen durchgeführt werden, damit sich die Gewebetaschen regenerieren und nicht wieder füllen können.
  • Gelenkdysplasie: Diese erworbene oder angeborene Fehlstellung in den Gelenken kann durch die Blutegelbehandlung nicht geheilt werden. Das Tier profitiert durch die Schmerzlinderung und die Regeneration des Stützgewebes. Wird die Gelenkdysplasie operativ behandelt, kann der Blutegel zur schnelleren Genesung eingesetzt werden.
  • Hämatome: Blutergüsse sind prädestiniert für Blutegelbehandlungen. Druckschmerze und Schwellung eines Hämatoms lassen oft schon während des Saugvorganges nach. Das bereits geronnene Blut wird durch den Blutegel herausgezogen und durch die blutgerinnungshemmende Wirkung der Saliva wird der restliche Bluterguss beschleunigt über die Lymphbahnen abtransportiert.
  • Hautveränderungen: Die Ursache für Hautveränderungen sind häufig Entgiftungsprozesse des Körpers, die über die Haut ausgeleitet werden. Die natürliche Ausleitung durch den Egelbiss beschleunigt die Entgiftung und die Haut heilt schneller ab.
  • Hufrehe (Laminitis): Die Entzündung der Huflederhaut beim Pferd kann sowohl im akuten als auch im chronischen Verlauf durch eine Blutegeltherapie positiv beeinflusst werden. Gegebenenfalls muss über einen längeren Zeitraum therapiert werden.
  • Hufrollenentzündung (Podotrochlose): Die Hufrolle des Pferdes besteht aus Strahlbein, Beugesehne und Hufrollenschleimbeutel. Bei einer Podotrochlose handeltes sich um eine entzündliche, degenerative Erkrankung dieses Bereiches. Die Nekrose tritt am Strahlbein auf. Bei der Behandlung mit Blutegeln ist das Stadium der Erkrankung nicht unerheblich. Je früher mit der Therapie begonnen wird, umso grösser sind die Heilungschancen. Auch bei dieser Erkrankung muss in den meisten Fällen über einen längeren Zeitraum therapiert werden.
  • Infizierte Insektenstiche: Insektenstiche heilen in der Regel schnell ab. Allerdings können sie auch zu einer Infektion führen und dadurch anschwellen und einen starken Juckreiz auslösen. Der Blutegelbiss wirkt in dem Fall abschwellend, entzündungshemmend und lindert den Juckreiz.
  • Kreuzbandverletzungen: Da die Blutegeltherapie besonders bei Schwellungen und Entzündungen hilft, eignet sie sich bei allen Sehnen- und Bänderverletzungen wie auch Kreuzbandrissen sehr gut. Durch die verbesserte Beweglichkeit und Schmerzlinderung sollte aber darauf geachtet werden, eine Überanstrengung zu vermeiden.
  • Leckekzem: Es gibt viele verschiedene Ursachen für ein Leckekzem, das schliesslich zu kahlen, entzündlichen und geschwürigen Hautveränderungen führt. Wenn Parasiten als Auslöser des Leckekzems ausgeschlossen wurden, helfen Blutegel bei dieser Erkrankung sehr schnell.
  • Lymphatische Stauungen: Da der Speichel des Egels den Lymphstrom stark anregt, können lymphatische Stauungen sehr gut mittels Blutegel therapiert werden.
  • Mauke: Die Symptome der Mauke können durch die Blutegeltherapie abgeschwächt werden.
  • Muskelatrophie: Muskelatrophie (Muskelschwund) wird zum Beispiel nach Verletzungen durch die Nichtbenutzung bestimmter Muskeln verursacht. Es kann aber auch durch Nervenlähmungen, hormonell oder durch konstanten Druck (Sattel!) bedingt sein. Durch die Mehrdurchblutung des Muskelgewebes bei einem Blutegelbiss wird die Bildung neuer Zellen angeregt.
  • Myogelose: Als Myogelose werden Verhärtungen von Muskelgewebe durch Überanstrengung oder Fehlbelastung bezeichnet. Der durch die Blutegelbehandlung verstärkte Zellstoffwechsel fördert die Regeneration des Muskelgewebes. Der deutlich messbare Sauerstoffmangel im Zentrum einer Myogelose wird durch die vermehrte Durchblutung nach dem Egelbiss positiv begünstigt. Da Myogelose häufig durch eine Entzündung der Muskulatur hervorgerufen werden, bietet sich die Behandlung mit Blutegeln an.
  • Narben: Besonders gut lassen sich verhärtete, alte Narben mit Blutegeln behandeln. Die Narben bilden sich dadurch deutlich zurück. Vor allem ist diese Therapie sinnvoll, wenn die Narbe Bewegungseinschränkungen verursacht oder schmerzt. Oft liegen Narben auf einem Meridian oder auf Akupunkturpunkten, wodurch der Energiefluss behindert werden kann. Auch aus diesem Grund ist eine Behandlung mittels Blutegel anzuraten.
  • Nervenentzündungen: Nervenentzündungen heilen mit der Hirudotherapie unkompliziert und zügig. Ab. Sogar Nervenverletzungen oder die Durchtrennung des Nervs können mithilfe der Blutegel wieder vollständig ausheilen beziehungsweise die Nerven finden wieder zusammen, weswegen man sie gern in der Transplantationsmedizin einsetzt. Allerdings sollten die Ursachen (zum Beispiel Überanstrengung, Druck durch falsch sitzende Ausrüstung wie Satteldruck beim Pferd oder ein nicht richtig angepasstes Geschirr) behoben werden, um Rezidive (Rückfälle) zu vermeiden.
  • Ödeme: Als Ödem wird eine Schwellung des Gewebes aufgrund von einer Flüssigkeitseinlagerung bezeichnet. Nach Beseitigung der Ursache können Ödeme durch die Blutegeltherapie günstig beeinflusst werden.
  • Ohrekzeme: Nach der Beseitigung eines eventuellen Parasitenbefalls sprechen Ohrekzeme gut auf die Blutegelbehandlungen an. Juckreiz und Schwellung lassen schnell nach. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Nachblutung nicht ins Ohr hineinläuft!
  • Operationswunden: Operationswunden heilen durch eine Blutegeltherapie schneller wieder ab. Durch den gesteigerten venösen Abfluss kommt es seltener zu Nekrosenbildung. Dies macht man sich bereits bei der Regeneration von Transplantationswunden zunutze.
  • Patellaluxationen: Das vollständige oder teilweise Ausrenken der Kniescheibe wird fast immer ausgelöst oder begleitet durch eine Schwäche der Kniebänder. Diese Schwäche des Bandapparates kann begleitend mit physiotherapeutischen Massnahmen durch den Einsatz der Blutegel verbessert werden.
  • Rheuma: Bei der Behandlung mit Blutegeln kommt es zur Linderung der Symptome an einzelnen Gelenken. Die Grunderkrankung kann hierdurch zwar nicht geheilt werden, oft lassen sich aber Therapieblockaden durchbrechen.
  • Sattel- oder Gurtdruckstellen: Zeigen sich Sattel- oder Gurtdruckstellen am Pferd, ist selbstverständlich als erste Massnahme die Ursache zu beheben. Ein nicht passender Sattel wird immer wieder Druckstellen verursachen und kann zu bleibenden Schäden der Wirbelsäule und der Rückenmuskulatur führen. Daher ist es zwingend notwendig, für eine passende Ausrüstung des Pferdes zu sorgen. Ist nun die Ursache behoben, kann mit der Behandlung mittels Blutegeln begonnen werden. Die entstandenen Erosionen können mithilfe der Egel schneller beseitigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Narben der Bissstellen einige Zeit Erhebungen verursachen, die durch die Auflage von Sattel oder Geschirr wieder aufgescheuert werden können. Daher ist es ratsam, die vollständige Abheilung der Bissstellen vor dem nächsten Einsatz des Pferdes abzuwarten.
  • Spondylose: Die Ausheilung der Spondylose (Wirbelsäulenverknöcherung) oder anderer degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule kann mit Blutegeln nicht erzielt werden. Häufig wird die Verknöcherung aber dadurch beschleunigt, was zu einer gewissen Steifheit führt und eine Schmerzlinderung zur Folge hat.
  • Stumpfheilung: Nach einer Gliedmassenamputation regeneriert die Wund durch die Blutegelbehandlung deutlich schneller und offenbar bleiben Phantomschmerzen nach der Therapie aus.
  • Tendinitis und Tendovaginitis: Sehnen- und Sehnenscheidenenntzündungen haben besonders bei Pferden eine sehr langwierige Heilungsphase und beeinträchtigen den Bewegungsablauf erheblich. Durch die entzündungshemmende Wirkung des Blutegels wird hier Abhilfe geschaffen.
  • Venöse Stauungen: Die besondere Wirkung der Saliva auf das Venensystem macht die Blutegelbehandlung unverzichtbar bei der Therapie von venösen Stauungen oder Venenentzündungen.
  • Wundheilung: Durch die Mehrdurchblutung des Gewebes wird die Zellneubildung angeregt und die Wunden heilen rascher.
  • Zeckenbisse: Entzündete oder eitrige Zeckenbisse sprechen sehr gut auf die Blutegeltherapie an.

 

Kontraindikationen

  • Anämie: Bei der Blutarmut besteht das Risiko, dass vom Organismus nicht schnell genug neues Blut produziert wird. Daher ist von einer Blutegelbehandlung abzuraten.
  • Arterielle Verschlusskrankheit (AVK): Dies ist eine Störung der arteriellen Durchblutung der Gliedmassen. Meist entsteht sie durch Einengung oder Verschluss der Hauptschlagader (Aorta)oder der die Gliedmassen versorgenden Arterien. Hierdurch kann der ungehemmte Blutzufluss zum Behandlungsgebiet beeinträchtigt sein und infolge der Blutegelbehandlung Komplikatonen auslösen.
  • Blutgerinnungshemmende Medikament: Da der Speichel des Blutegels ebenfalls gerinnungshemmende Substanzen enthält, kann es bei gleichzeitiger Einnahme solcher Medikamente zu unkontrollierter Blutung kommen; die Wirkung wird verstärkt!
  • Blutgerinnungsstörungen: Die Hämophilie (Bluterkrankheit) kann zum Beispiel eine sehr starke Blutung auslösen und den Patienten gefährden.
  • Blutverdünnende Medikamente: Die Nachblutung des Egelbisses kann durch Medikamente wie zum Beispiel Marcumar oder Heparin so verstärkt werden, dass der Patient in Lebensgefahr geraten könnte.
  • Diabetes mellitus: Eine bekannte Begleiterscheinung des Diabetes mellitus sind Störungen der Wundheilung aufgrund von Durchblutungsstörungen.
  • Fieber: Der Organismus ist durch hohes Fieber geschwächt, daher sieht man von einer Blutegelbehandlung ab. Ebenso können durch Fieber die Blutneubildung der der Lymphabfluss beeinträchtigt sein, wodurch es zu einem Rückstau kommen kann. Dies kann eine Phlegmone (eitrige Infektionskrankheit der Weichteile) zur Folge haben.
  • Histaminallergie: Ist eine Allergie gegen Histamin bekannt, sollte keine Behandlung mit Blutegeln durchgeführt werden.
  • Kachexie: Dieser Fachbegriff umschreibt einen extrem schlechten Ernährungs- und Allgemeinszustand, von dem auch die Kreislauftätigkeit beeinträchtigt ist. Dieser Zustand muss vor dem Einsatz der Blutegel behoben werden, da der verursachte Blutverlust den Körper so sehr schwächen könnte, dass dieser nicht mehr in der Lage ist, sich zu regenerieren.
  • Leukämie: Da nicht einzuschätzen ist, wie der geschwächte Organismus auf die Blutegeltherapie reagiert, ist bei einer bösartigen Neubildung des Blutes beziehungsweise des blutbildenden Systems von dieser Therapieform abzusehen.
  • Magengeschwür: Durch die Durchblutungsanregung können Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre aufbrachen.
  • Maligne Tumore: Tier mit einer bekannten Tumorerkrankung sollten nicht mit Blutegeln behandelt werden. Das Zellwachstum wird durch die Saliva angeregt, was wiederum das Wachstum maligner Tumore begünstigen kann.
  • Parasitenabwehr: Häufig reagieren Blutegel abwehrend und beissen nicht, wenn Haut oder Fell des Tieres mit stark duftenden oder insektenabwehrenden Mitteln behandelt wurde.
  • Quecksilberhaltige Medikamente: Sie beeinträchtigen unter Umständen die Blutgerinnung und sind daher kontraindiziert.
  • Schmerzmittel: Einige Schmerzmittel haben eine blutverdünnende Wirkung als Nebeneffekt (z.B. Aspirin, Rimadyl, Equipalazone). Sicherheitshalber sollte man solche Schmerzmittel mindestens einen Tag vor und nach der Blutegelbehandlung absetzten, um kein Blutungsrisiko einzugehen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind bei fachgerechter Anwendung und unter Berücksichtigung der Kontraindikationen keine bekannt.

  • Blutungen: Kommt es trotz vorheriger Abklärung der Medikation oder Blutungsneigung zu unkontrollierbaren Blutungen, muss ein gut sitzender Druckverband angelegt werden.
  • Krusten: Die Krusten an den Bissstellen sollten wenn möglich nicht abgekratzt werden. Es könnten kleine Narben entstehen.
  • Weitere Reaktionen: Lokaler Juckreiz, leichte Schwellung und Rötung in unmittelbarer Umgebung der Bissstellen sind absolut normale Begleiterscheinungen. Sollte der Körperteil um die Bissstellen dick anschwellen und schmerzen, ist eine homöopathische Gabe von Apis und / oder Arnika zu verabreichen. Diese Schwellung wird nach ca. 3 Tagen wieder verschwunden sein.

Quelle: Blutegeltherapie am Tier, Tina Werner, ISBN 978-3-88627-907-4/Internet/www.blutegel.de